Sonntag, 14. Juni 2009

Berlin - 48 Stunden Neukölln




Berlin - 48 Stunden Neukölln

toiletten 27
Wildenbruchbrücke / Weigandufer
12045 Berlin

Internet: http://www.kunstraumt27.de

Kunst & Ausstellung

stadtlandfluss

Ort: toiletten 27

Fr 26.06 | 19:00 - 24:00
Sa 27.06 | 14:00 - 24:00
So 28.06 | 14:00 - 19:00

Das stille Örtchen am Neuköllner Schifffahrtskanal wird auch in diesem Jahr wieder zum Leben erweckt. Oben und unten, Innen und außen, Stadt und Natur fließen in den toiletten27 zusammen, und eröffnen sinnliche Ein- und Ausblicke auf die Stadt als Organismus.
Mit Objekt-, Video- und Sound-Installationen, Zeichnung, Musik und Performance reflektieren internationale KünstlerInnen die Schichten und Geschichten dieses (fast) öffentlichen Raumes in der grünen Unterwelt Neuköllns.

Beteiligte KünstlerInnen:
Philipp Geist (Riverine Zones) Videostills
Wasser-Video-Projekt 'Riverine Zones'
http://www.riverine.videogeist.de/
http://www.vimeo.com/4284047
http://riverinezones.blogspot.com/

und
Cihangir
Maïa Fleure
Geraldine Hudson
Miguel Angel Fernandez und Belén Alarcón
Hanno Raichle
Eva Alexandra Stueben
The Room
Armin Mobasseri und Philipp Röhl

http://www.48-stunden-neukoelln.de/2009/en/programm.html?eid=696
http://www.48-stunden-neukoelln.de/2009/de/programm.html?eid=772
http://www.kunstraumt27.de/toiletten27.html

Mittwoch, 13. Mai 2009

Riverine Zones Bilderserie auf Spree2011 (Berlin)


Riverine Zones Text auf Spree2011 (Berlin)
http://spree2011.de/de/bildserien/riverine/


Riverine Zones
Text von Viola Fissek © 2009

Wasser und Zeit sind die Konstanten im Werk von Philipp Geist. Der Künstler, Autodidakt und Wahl-Berliner arbeitet international in den Medien Videoinstallation, Audio/Visuelle Performance, Malerei und Fotografie. Seine Projekte sind in erster Linie gekennzeichnet durch ihre Integration von Raum, Ton und Bewegbild.

Die Video-Raum-Installation ''Riverine Zones'' nimmt den Betrachter mit auf eine Entdeckungsreise durch internationale Flüsse. Der Künstler macht eine Welt sichtbar, die uns so nah und gleichzeitig doch so fern ist. Mit einer Unterwasser-Kamera streift er durch alle Zonen des Flusses: den Grund, das tiefe oder seichte Wasser und die Oberfläche. Er bezieht auch, aus der Wasserperspektive, das Ufergebiet mit ein, dessen englische Bezeichnung „riverine“ sogar Namensgeber des Projekts wurde.

Flüsse sind Teil unserer Lebenswelt, wir betrachten sie aus dem Auto, befahren sie auf Ausflugsdampfern oder sitzen an ihren Ufern. Man hat eine Vorstellung davon, wie es dort unten aussieht, Dokumentationen über Fische und Wasserpflanzen haben uns konkrete Bilder geliefert. Doch wer weiß, was dort unten jenseits aller Forschungen und dokumentarischer Auslese passiert, wenn der Kamera-Sucher nicht auf die Pirsch nach bestimmten Arten und geologischen Erscheinungen geht. Bei dem Projekt Riverine liegt der Fokus auf fotorealistischen Aufnahmen, nach Naturereignissen in Echtzeit, denn der Ansatz ist nur teilweise dokumentarisch. Der Betrachter der Videoinstallation ''Riverine Zones'' versinkt vielmehr in einem alternativen Zeit-Raum, dessen ganz eigene Gesetze und Bewegungen er auf sich wirken lässt.

Und doch zeigen die Filme keinen rein zufälligen Ausschnitt des Lebens im Fluss, und keine beliebigen Aufnahmen. Philipp Geist steht am Ufer und auf Brücken und führt die Kamera. Sie wird an ihrem langen Kabel abgeseilt und lässt sich mit den Wogen des Wassers treiben. Strömung und Fließgeschwindigkeit nehmen zwar starken Einfluss auf ihre Bewegungen, weshalb Kameraschwenks und -bewegungen nicht in der gleichen Art und Weise möglich sind wie an Land, jedoch sieht Geist die Aufnahmen auf einem neben ihm stehenden Monitor und kann dadurch beeinflussen, was er wie lange und auf welche Weise filmt.

So trifft man auf vielerlei Lebewesen der Flora und Fauna, Gestein oder Unrat, oder aber die Kamera blickt ins Leere, man sieht Partikel schweben, Blasen aufsteigen oder nur ein undurchdringliches Grau. Die Ästhetik der Bilder ist teils dokumentarisch, teils fremdartig, grob und pixelig, teils fehlbelichtet, unscharf, farbintensiv oder auch monochrom. Die Kamera entführt uns in einen Unterwasser-Weltraum, den wir nicht kennen, der vielmehr durch die Kamera erst entsteht. Neben der Art der Aufnahme und Führung der Kamera ist es auch die Auswahl von verschiedenen speziellen Unterwasserkamera-Typen, die durch ihre eher einfache Bauart und durch die gelegentliche Verwendung von Lichtstrahlern die Welt verfremdet darstellen und bewirken, dass eine ganz ungewöhnliche Farbigkeit und Überzeichnung der Bilder entstehen.

Man fühlt sich vom Leben an der Luft abgeschnitten, in eine unmittelbare Parallelwelt ab- und eingetaucht. Selbst wenn Geist mit der Kamera, die dann halb aus dem Wasser ragt, das Ufer filmt, ist uns unsere gewohnte Umwelt durch diese andere Sichtweise fremd, nicht zuletzt wegen der fehlenden, uns bekannten Geräusche der Außenwelt. Unterlegt ist das Bild mit monotonem Unterwasser-Sound. Beim Betrachten fühlt man sich wie ein Schwimmer, der auftaucht und dem fehlendes Raumgefühl, ungewohnte Töne und eine Perspektive von schräg unten die Orientierung erschwert.

So werden vor allem wohlbekannte Stadtansichten neu erfahrbar gemacht. Von den Aufnahmen, die in dem langfristig angelegten Projekt von bereits 19 Flüssen gemacht wurden, zeigen einige Filme Haupt- bzw. Großstädte in Europa und Nordamerika. Ströme, Flüsse und kleine Bäche werden aber in der Installation gleichberechtigt präsentiert. Erweitert werden soll das Projekt auch um Flüsse aus anderen Kontinenten, vor allem Asien und Afrika.

Philipp Geist stellt die Unterwasserwelten verschiedener Metropolen und Orte gegenüber: Das klare Wasser eines Flusses steht im Kontrast zu einem Kanal voller weggeworfener Dinge, wie etwa Dosen, Straßenschilder oder auch Fahrräder. Mit der Herangehensweise eines Suchenden spürt er mit Unterwasser-Videokameras Lebewesen und Pflanzenwelten auf. Aspekte des menschlichen Umgangs mit der kostbaren Ressource Wasser in unterschiedlichen Regionen der Welt werden so zu Tage befördert. Die Brisanz von Umweltthemen und die Bedeutung von Umweltschutz wird dem Betrachter nicht mit dem erhobenen Zeigefinger ins Bewusstsein gebracht, eine Herangehensweise, auf die mancher schon abwehrend und resigniert reagiert. Vielmehr wird auf ungewohnte und subtile Weise nahegebracht, wie schön, rätselhaft und in letzter Konsequenz schützenswert die von unseren Giften bedrohten Lebenswelten sind.

Zusätzlich zur Verwirrung durch ungewohnte Bewegungsabläufe und Perspektiven wird die Orientierung des Betrachters durch die Art der Präsentation der Videoaufnahmen und Video-Standbilder erschwert: Geist ermöglicht mit seinen Ausstellungskonzepten ein Eintauchen in die Bildwelten nicht nur eines einzigen Flusses, sondern vieler Fließgewässer gleichzeitig. Diesen Eindruck bekommt man gerade bei wandfüllenden Projektionen mit mehreren Videoprojektoren. Die gewohnte körperliche Zuordnung zu einem Ort wird gestört und das teils realistisch wirkende Bild vermittelt dem Betrachter eine Gleichzeitigkeit der Verortung.

Das Projekt wird immer für den jeweils vorhandenen Ausstellungsraum neu konzipiert. So besteht die Möglichkeit, gerade auch in kleineren Räumen die Filme auf Monitoren zu zeigen, die auf- oder nebeneinander stehen. So entsteht eine neue Räumlichkeit, in der das Geometrische, Fixierte und Technische des Monitors dem Fluss bzw. Wasser mit seinen typischen Merkmalen, nämlich das Natürliche, Flüssige und nicht Greifbare, einen Rahmen und eine Form gibt.

Weitere Ausstellungsversionen ermöglichen die Integration von Videostandbildern in Fotoformat. Diese können die Raumstruktur auf ganz unterschiedliche Art und Weise unterstützen. Zum Beispiel werden Videostills aneinandergereiht, so dass eine Tapete aus Flussbildern entsteht, die in ihrer Dichte ein Kaleidoskop von Fluss-Momentaufnahmen bildet. Auch hier wird den organischen Motiven eine Struktur entgegengesetzt, die im Ganzen ein Eintauchen ermöglicht und erneut eine Art Gleichzeitigkeit schafft. Die Zeit ist eingefroren und das Wasser zum Stillstand gekommen. So kann man in Ruhe betrachten, was das Auge normalerweise nicht fassen kann. Strukturen und Bewegungsformationen, aber auch Lichtspiele und zufällige Formen kommen zum Vorschein, die ohne Kamera unentdeckt geblieben wären. Einmal mehr hat die Fotografie im weiteren Sinne das Flüchtige festgehalten, und zwar nicht nur die Zeit, sondern auch das Wasser.

Ein weiterer Bestandteil des Projektes sind Satellitenbilder von Google Earth. Diese markieren die Stellen, an denen die Kamera ins Wasser gelassen wurde. Es wird eine relativ genaue Lokalisierung der Unterwasserfilme vorgenommen und auch die flussnahe Umgebung aus der Vogelperspektive gezeigt. Die Aufnahmen hängen in mäandernden Formationen an der Wand. So stellt Philipp Geist den Netzwerkgedanken bildlich dar, den er beim Sammeln seiner Flüsse verfolgt. Ein Fluss fließt buchstäblich in den anderen, da die Ausschnitte der jeweiligen Flüsse aneinandergefügt werden. Dazwischen sind Monitore in der Größe eines Fotos platziert, die den Makroblick der Satellitenbilder um einen Mikroblick der Unterwasser-Aufnahmen ergänzen.

Bisher gefilmte Flüsse:

Chicago River (Chicago / USA)
Dâmbovita (Bucharest/ Rumänien)
Donau (Regensburg)
St. Laurent (Montreal/ Kanada)
Daugava (Riga/ Lettland)
ISAR (München/ Deutschland)
Thames (London/ England)
Regent Canal (London/ England)
Tiefenbach (Polling/ Deutschland)
Spree (Berlin/ Deutschland)
Elbe (Dresden/ Deutschland)
Elbe (Hamburg/ Deutschland)
Ammer (Weilheim/ Deutschland)
Rhein (Cologne/ Deutschland)
Ruhr (Witten a.d. Ruhr/ Deutschland)
Amstel & IJ (Amsterdam/ Niederlande)
Weser (Bremen/ Deutschland)
Neckar (Stuttgart/ Deutschland)
Tevere/ Tiber (Rom/ Italien)

Die Videostandbilder werden als Editionen herausgegeben. Weitere Informationen auf:

Philipp Geist
www.p-geist.de
www.videogeist.de

Riverine Zones
http://riverine.videogeist.de
http://riverinezones.blogspot.com


Die Autorin

Viola Fissek hat Europäische Ethnologie und Anglistik in Berlin und London studiert. Sie arbeitet als Autorin, Reisejournalistin und Übersetzerin in Berlin. Ihre Hauptinteressen liegen in der Stadt-, Mode- und Alltagsgeschichte und der Biographieforschung.

Neben Tätigkeiten in einer Berliner Werbeagentur und in einem Kunstverlag schreibt sie seit 2003 Projekt- und Pressetexte über Philipp Geists Werke und unterstützt ihn inhaltlich und konzeptionell bei seinen Installationsprojekten.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Riverine Zones at Vimeo






Mittwoch, 18. Februar 2009

Berlin Galerie Zagreus-Projekt - Tauchgänge von Philipp Geist VERLÄNGERT BIS MITTE MAI !!

ZAGREUS PROJEKT
Koch/Kunst/Galerie
Brunnenstraße 9a
10119 Berlin


25.02 - Aufgrund des großen Erfolgs bis Mitte Mai 2009 VERLÄNGERT

TERMINE mit Menü 4 TauchGänge
Nur nach telefonischer Reservierung!!
21.4. Essen im Hof
24.4. Essen im Hof
28.4. offener Abend (nur 2 Gerichte)

weitere Termine folgen...
Tele/Fax 030 28 09 56 40
/ --> www.zagreus.net

Besichtigungstermine ohne das Menü möglich
Termin bitte nach Absprache:
>> mail@p-geist.de





TAUCHGÄNGE
Riverine Zones 2006 - 2009
Installation von Philipp Geist

Der Berliner Multimediakünstler Philipp Geist zeigt in der Galerie Zagreus-Projekt seine Video-Raum-Installation 'Tauchgänge'. In den Räumen, in welchen vor ca. 100 Jahren ein jüdisches Frauenbad war, kombiniert er Auszüge aus dem Wasser-Projekt 'Riverine Zones' mit Videoarbeiten zum Thema Wasser.

Für das Projekt 'Riverine Zones' macht Geist Unterwasser-Videoaufnahmen von internationalen Fließgewässern. Seit 2006 filmt er die unmittelbare und doch ferne Realität unter der Wasseroberfläche. Es entstehen Bilder, deren Ästhetik teils realistisch-dokumentarisch, teils fremdartig, abstrakt und unscharf wirken und mal farbintensiv, mal monochrom sind.

Geist stellt die Unterwasserwelten verschiedener Metropolen und Orte gegenüber: Bisher hat er 19 internationale Flüsse gefilmt, darunter sind Chicago River (Chicago / USA), Dâmbovita (Bucharest/ Romania), Donau (Regensburg), St. Laurent (Montreal/ Canada), Daugava (Riga/ Litvia), Spree (Berlin/ Germany), Tevere/ Tiber (Rome/ Italy), etc.

Jeder Tauch-Gang führt in eine neue Wasserwelt, in der kulinarischer Genuss und künstlerisches Konzept eine Einheit bilden. Ein Experiment, in dem die Gäste in das Bild eintauchen und so in das Kunstwerk integriert werden.


Berliner Kunstkontakter - Web Movie

mehr Information:
www.zagreus.net
riverine.videogeist.de
www.p-geist.de
www.videogeist.de


4 TauchGänge

Zur Installation Tauchgänge von Philipp Geist, servieren wir das Menü
4 TauchGänge mit Fischen aus Brandenburger Seen und Flüssen.


Tomatisierte Fischconsommée mit kleinen Hechtklößchen
2007 Grauburgunder Kabinett, Schelinger Kirchberg, Kaiserstuhl

Kräuteraal in Rieslinggelee mit gelbem Linsensalat und Estragon
2006 Riesling Kabinett, Weingut Becker, Pfalz

Gefüllter Zander im Ganzen mit Flusskrebsfarce,
Fenchelrisotto mit Sternanis und Béchamel mit Pastis

Safraneis mit Rosenblütengelee und Trauben mit Minzkrokant
2006 Riesling Quarzschiefer, Weingut Altenkirch, Rheingau


Menü Pro person 32,00 EUR
Menü mit Weinbegleitung 46,00 EUR


ZAGREUS PROJEKT
Koch/Kunst/Galerie
Brunnenstraße 9a
10119 Berlin
Tele/Fax 030 28 09 56 40
www.zagreus.net

Seit über 8 Jahren arbeitet ZAGREUS PROJEKT an der Schnittstelle von Galerie und gastronomischer Einrichtung. Der Koch und Galerist Ulrich Krauss bietet Ausstellungen mit dem übergeordneten Thema der Nahrung im weitesten Sinne und eine konsequente Abwandlung gastronomischer Konzepte. In einem Zyklus von zwei Monaten werden KünstrerInnen eingeladen Installationen und künstlerische Eingriffe für diesen Raum zu schaffen. Vom Betreten bis zum Verlassen des Raumes soll der Besucher/Gast einen speziell gestalteten Durchlauf erleben.

Die künstlerischen und kulinarischen Konzepte ergänzen sich und sind so aufeinander abgestimmt, dass eine Einheit oder Symbiose entsteht. Es weden in Kooperation mit den jeweiligen Künstlern verschiedenste Möglichkeiten der Essenszubereitung, der Präsentation und des Verzehrs erarbeitet.

Im Laufe der letzten Jahre wurden unterschiedliche Ansatzpunkte sowohl im künstlerischen als auch alltäglich - gesellschaftlichen Bereich ausgelotet und im Crossover dieser Bereiche wurden viele Möglichkeiten der Thematisierung von Nahrung durchgespielt. Von alten Rezepturen und herkömmlichen gastronomischen Verfahrensweisen bis zu experimentellen Demonstrationen oder grenzenüberschreitenden Situationen reicht die Pallette der Präsentation von Speisen, deren Grundlage immer die Hochwertige Qualität der Nahrung bildet.

ZAGREUS PROJEKT ist ein Geheimtip für Menschen die ungewöhnliche Formen der Kunstrezeption und eine exclusive Zubereitung von Speisen lieben.



Freitag, 26. September 2008

Ausstellung UNBEWUSSTE RÄUME - Neues Kunsthaus Ahrenshoop

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Ausstellung UNBEWUSSTE RÄUME (Link)
Neues Kunsthaus Ahrenshoop

DISTANZEN - Dinge und Räume in der aktuellen Fotografie und den Neuen Medien.
DISTANCES - objects and spaces in today's photography and New Media.

Vernissage 27.09 ab 17 Uhr

28. 09. 2008 bis 17. 11. 2008
geöffnet täglich 10-17 Uh

Gina Lee Felber (Köln) - Objekt, Fotografie
Philipp Geist (Berlin) - Video / Installation
Andreas Sachsenmaier (Mecklenburg) - Video

Eröffnung der Ausstellung am 27. 09. 2008 um 17 Uhr
The opening of the exhibition will take place on 27 Sept 2008 at 5 pm.

Tanzperformance
mit/ with Ami Garmon (Berlin) sowie/ and
Konzert/ concert
mit/ with Mikko Ikäheimo (Helsinki/Finland) - Sologitarre
Isabel Ettenauer (Helsinki/Finland) - Solo Spielzeug-Piano
mit Werken von Tomi Räisänen


Im dritten und letzten Teil der von Boris Becker kuratierten Ausstellungsreihe "DISTANZEN - Dinge und Räume in der aktuellen Fotografie und den Neuen
Medien!" werden unter dem Titel UNBEWUSSTE RÄUME die KünstlerInnen Gina Lee Felber, Andreas Sachsenmeier und Philipp Geist ihre Arbeiten vorstellen.

In the third and also last part of the exhibition "DISTANCES -- objects and spaces in today's photography and New Media", curated by Boris Becker, the
artists Gina Lee Felber, Andreas Sachsenmeier und Philipp Geist will introduce their works.

http://www.neues-kunsthaus-ahrenshoop.de/distanzen3.html

Im Rahmen dieser Ausstellungsreihe wurde im Februar die Videoinstallation "Broken Time Lines" am Kurhaus Ahrenshoop realisiert.
The video installation ?Broken Time Lines" was realized in the context of this exhibition series.

Photos/ installation views
http://www.flickr.com/photos/pgeist/sets/72157603847316755/

Documentary Movie (QuickTime / 51mb) by Philipp Geist
http://www.videogeist.de/geist_ahrenshoop_kurhaus.mov

Samstag, 23. August 2008

Riverine Zones Connected at Urban Screens Melbourne 2008




http://www.urbanscreens08.net/

Riverine Zones Connected will be part of the short film program 
that will be shown on the big outdoor screen.


About Urban Screens Melbourne 08
Urban Screens Melbourne 08 is hosted by Fed Square Pty Ltd, and is the third, ground-breaking international conference and multimedia exhibition in a series of worldwide Urban Screens events. It will also mark the official launch of the International Urban Screens Association, taking place 3-8 October at Federation Square, Melbourne.

Conference: Mobile Publics 3-5 October 2008
Outdoor Multimedia Program: 3-8 October 2008

The event will promote a lateral trans-disciplinary approach to exploring the growing appearance of moving images in urban space and the global transformation of public culture in the context of large new multi media precincts such as Federation Square and various networked forms of urban screens. It will build on the successful events held in Amsterdam in 2005 and Manchester in 2007 and will be the first Urban Screens held in the Asia-Pacific region.

*Collage of Fed Square's large Urban Screen and the unique design of the plaza

Through an integrated program of keynote lectures, panel sessions, workshops, curated screenings and multimedia projects, it will bring together leading Australian and international artists and curators, architects and urban planners, screen operators and content providers, technology manufacturers, software designers and public intellectuals.


CONFERENCE: MOBILE PUBLICS

USM08: Mobile Publics will be exploring the changing relations between urban screens, culture and cities. By engaging a wide range of stakeholders with distinctive interests in media and public space, USM08: Mobile Publics will promote new multi-disciplinary frameworks for understanding innovative public uses of technology, media and art in contemporary cities. Key themes include:

the growing role of urban screens in shaping the ambiance of contemporary public space, and the new forms of agency created by media-dense environments
future directions in mobile and screen media, and the potential of novel interfaces to support new modes of social interaction and community building
the function of public art in positioning strategies for creative cities, and the capacity of large screen precincts to serve as focal points in urban regeneration projects
the emergence of new forms of cross-cultural exchange and the construction of transnational public spheres

This conference concept "Mobile Publics" has been developed by Dr. Scott McQuire and Associate Professor Nikos Papastergiadis from the School of Culture and Communication at the University of Melbourne. Scott McQuire and Nikos Papastergiadis acknowledge the support of the Australian Research Council Discovery Grant ‘Large screens and the transformation of public space’ (2007-2009).


MULTIMEDIA PROGRAM: CONNECTED COMMUNITIES
Federation Square will showcase an exciting program of demonstrations and creative experiments on urban screens around the topics of today's communities or water. Federation Square is a unique, international meeting place where various media tools have been incorporated into the architectural design. These tools, which intersect with the carefully created, modern public space, are fused with artistic interventions and become a message in their own right.

The program primarily focuses on the role that this new urban media infrastructure of screens, digital surfaces and media facades have as tools for creative community-building, sustainable education and new participatory art forms. Fed Square will present an example of how a relationship can be built with the citizens of a vibrant, modern and environmental conscious city in a global context. When Urban Screens are connected to mobile phones and the internet, utilized as production and interactive tool, a ubiquitous media environment emerges asking for new content strategies. As a forum for user-generated content, they redefine our notions of urban communities, mobilizing citizens to take part in actively shaping their public space and its urban interactions, while expanded regional and international Urban Screen networks have the potential to establish new models of cultural exchange.


The Multimedia Program has been developed by Mirjam Struppek, expert in the emerging interdisciplinary practice of ‘Urban Media’. She has developed the concept for the first Urban Screens conference and has been instrumental in building the Urban Screens community. She will curate the program in close collaboration with Federation Square’s Multimedia Management and various partners from Australia’s vibrant modern cultural scene.

Dienstag, 5. August 2008

Riverine Zones Connected - Picturebook



Square 7x7 inches (18x18 cm) 90 pages